Die irakischen Freiheits-Pommes der Amis

Als der gemeine Amerikaner 2003 im Irak einmarschierte, gab es ja einige Gegner. Neben der deutschen politischen Führung war das allen voran auch die Frankreichs. Gegen diese Opposition konnten die USA wenig machen – so denkt man. Wenn man aber tiefer in den Alltag der Amerikaner blickt, dan sieht man, dass diese es doch geschafft haben, starke Geschütze gegen den alteuropäischen Franzosen aufzufahren: der Fuß, den Frankreich in das Vokabular des Amerikaners gesetzt hatte, wurde rücksichtslos zerquetscht! Die Pommes, seit je dort ‚french fries‘ genannt, wurden umgetauft und kurzerhand provokativ ‚freedom fries‘ getauft! Jedes Kind fühlte nach, dass es buchstäblich bei nicht-Verinnerlichung des Französischen eben Freiheit in sich aufnimmt! Die Auswirkungen müssen so erheblich gewesen sein, dass man darüber lieber Stillschweigen bewahrt und um den gegenpositionierten Franzosen nicht gänzlich zu vernichten jetzt beschlossen hat – so heute früh im Radio zu hören – dass die Offensive gestoppt wurde und jetzt wieder ‚french fries‘ bestellt und gegessen werden können.

Eine Rüge, die gesessen hat, je pense…

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