


Es ist eine Sache, die uns allen als natürlich und selbstverständlich vorkommt. In gewisser Weise ist sie das auch: die allseitige Übereinkunft im Straßenverkehr. Klar ist das auf der einen Seite logisch, da ohne die Einhaltung der Regeln durch jeden Teilnehmer die Bewältigung der Situation mit Millionen von Autos nicht möglich wäre.
Trotzdem, es gibt immer wieder Situationen, in denen ich dieses interaktive Verhalten bewundere und als etwas Schönes empfinde. Sei es, dass mir meine ganz normale Vorfahrt gewährt wird oder dass mir in einer außergewöhnlichen Situation etwas verkehrsrechtlich nicht zustehendes erlaubt wird und ich mich dann bei meinem lächelnden Gegenüber bedanke. In diesen Momenten wird eine Vereinbarung zwischen mir und der anderen Person wirksam, obwohl ich eigentlich noch nie mit dem-/derjenigen gesprochen habe. Es sind nur einzelne Momente, in denen ich die Besonderheit dieser Vereinbarungen empfinde, dann bin ich aber jedesmal beeindruckt.
Es ist ja auch eine gehörige Portion Vertrauen, die der andere mir entgegenbringt und umgekehrt. Würde ich dieses Vertrauen brechen, stünde sein Leben auf dem Spiel, aber er/sie vertraut mir, tagtäglich in unzähligen Situationen. Ein bewundernswerter und wertvoller Teil des Gesellschaftslebens, wie ich finde.
Weblogs gewinnen überall auf der Welt an Bedeutung und Einfluss. Das wird u.a. durch solche Berichte deutlich. Gut, das eine, die dortige Konsequenz aber eher traurig.
Es gibt eine Spezies Frau, die Beziehungen mit Männern eingeht, weil sie denkt, dass jener Mann in die bereits vorgefertigte Form ihrer eigenen Vorstellung von einem Mann passt. Sie tut diesen Schritt aber keineswegs, weil sie das Gefühl hat, diesen einen Menschen mit seiner Art und Weise zu schätzen und am End vielleicht sogar so lieben zu können, wie er ist. In diesen Beziehungen werden diese Frauen dann nach einigen Wochen sehr enttäuscht und verstehen nicht, wie ihnen geschieht. Diese Beispiele häufen sich enorm und dadurch gewinne ich den Eindruck, dass diese Spezies zuzunehmen scheint.
…gefunden bei Time.com…
Manchmal, da muss ich ganz lange arbeiten, bis in die tiefe Nacht. Das besondere an einem solchen Tag ist die Heimfahrt. Etwas müde, lege ich ruhige Musik ein, vielleicht sogar Klassik, und entspanne schnell und intensiv. Das geht darum besonders gut, weil die Straße um diese Zeit dann leer, ganz leer ist. So etwa gestern nacht bzw. heute früh und ich war dann sehr dankbar für meinen Arbeitsweg, der mir gestern noch von einem vernebelten, aber sehr großen Mond beleuchtet wurde.
…sie sieht jetzt auch zu…
Es gibt derzeit einen Sound für Handys, der den Titel ‚fickende Eichhörnchen’ trägt. Hätte er nicht diesen Namen, so bin ich mir sicher, dass er nicht so einen Beliebtheitsgrad genießen würde. Die Art, wie diesen Stimmchen kichern und albern lässt eigentlich kaum auf die betitelte Tätigkeit schließen. Da man diese aber im Hinterstübchen hat, macht die Phantasie die Hauptarbeit und jeder der diesen Ton verwendet, braucht sich nicht schämen, denn es klingt ja eigentlich nicht wie beim Poppen.
Eine durchdachte Mischung. Hieße der Ton einfach nur ‚Eichhörnchen’, wäre er nicht so beliebt, und würde da wirklich eindeutig gestöhnt, dann wäre die Hemmschwelle einfach zu hoch, diesen Sound zu verwenden. Nicht dumm!
Der Hahn kräht immer so lange, bis ich wach bin. Wenn ich mal sehr lange schlafe, dann hat der arme schon keine Stimme mehr, ist ganz heiser…