Doping-Heuchelei die X’te

Ich weiß ich weiß, zu diesem Thema habe ich schon genügend meinen Senf abgegeben. hier und danach nochmal hier.

Jetzt fand ich es aber nochmal erwähnenswert, dass die FAZ einen Artikel über die Doping-Geschichte von Patrik Sinkewitz veröffentlicht hat. Darin wird nochmal das deutlich, was ich schon immer sage: es soll einfach nur ein Schein bewahrt werden. Der dumme Pöbel soll denken, die paar erwischten Doping-Sünder seinen zumindest 99% derjenigen, die mit unfairen Mitteln und Methoden nachhelfen und alle anderen hätten eine reine Weste. Der Umgang mit Sinkewitz, der offen und ehrlich sagte, wie die interne Handhabe bei den Profis ist, zeigt, dass er hier gegen ein ungeschriebenes aber eigentlich für alle geltendes Schweigegesetz verstoßen hat. Die ganze Branche leidet, weil einer die Wahrheit sagen wollte.

Genug jetzt, meine restliche Meinung dazu ist in den früheren Posts ausreichend genug zu Bildschirm gebracht. Fahr heute übrigens wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit und werd mir ne Magnesium-Brausetablette im Wasser auflösen! Hoffe, mein Testosteron reicht aus, um anzukommen!

2 Gedanken zu „Doping-Heuchelei die X’te

  1. T.M.

    Leistungssport {m.}: gedopte menschliche Werbetafeln huschen unter Einsatz ihres Lebens für Sekunden über weltweite Mattscheiben. Medienkonzerne, Veranstalter, Caterer, Ausrüster, das Gastgewerbe, ein gewaltiger Funktionärsapparat und nicht zuletzt Staaten profitieren davon.

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  2. Iwi

    Das ist richtig, und ich prangere die Tatsache auch nicht wirklich an, dass Doping im Leistungssport an der Weltspitze fast normal ist. Nur vielleicht ein wenig schade… Letztlich profitieren ja wir davon, wenn die Wirtschaft profitiert und außerdem ist auch die Lust des Zuschauens bei stetig steigenden Leistungen natürlich höher bei eintretender Stagnation.
    Mich wundert nur immer, wie wichtig in dem ganzen Metier die Aufrechterhaltung der Illusion ist, dass es nur ein paar vereinzelte schwarze Schafe gebe und die journalistische Mehrheit bei jedem aufgedeckten Fall so erschrocken tut, nach dem Motto „nein, es hat tastächlich wieder einer gedopt!“.

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