kleine Marie

Zwischendurch fällt es ihr immer mal wieder ein. Und dann will sie es unbedingt. Das bedeutet nicht, dass sie dann unbedingt länger als 5 Minuten gefesselt wäre, aber sie hat den momentanen großen Wunsch! Sie, das ist meine mittlerweile 3-jährige Nichte Marie, und wenn sie diesen Wunsch hat, dann sagt sie immer, sie wolle die ‚kleine Marie schauen‘. Mein Vater muss dann die Videokassette suchen, auf der die ersten Aufzeichnungen von Marie in diesem Leben sind. In einem solchen Moment würde ich zu gerne in ihren kleinen Kopf schlüpfen, und herausfinden, was sie dabei denkt bzw. fühlt, was genau ihre Motivation ist, was sie so stark an diese Aufnahmen bindet.

kleine Marie

Schöne mysteriöse Kinderwelt

4 Gedanken zu „kleine Marie

  1. Etosha

    Ganz davon abgesehen, dass ich das auch wahnsinnig gerne wüsste, was in einem Kinderkopf vorgeht, wenn das Kind sich selbst als Baby sieht… fällt mir was ganz anderes auf, viel profaner:
    Exakt der gleiche Kerzenhalter steht auch bei meiner Mutter auf dem Tisch! Krass. Echt.

    Zurück zum Thema: Hast du auch dieses merkwürdige Gefühl, du weißt im Grunde, was sie empfindet, hast das irgendwo in dir gespeichert aus ähnlichen Situationen deiner eigenen Kindheit, kommst aber nicht so richtig ran?

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  2. Iwi

    Das würde es sogar sehr gut treffen. Das ist denke ich häufig ein Problem von uns ‚Erwachsenen‘, dass wir etwas in irgend einer Weise nachfühlen können, und dann erwarten, dies auch erklären zu können. Schön, dass das doch nicht immer geht!

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  3. Roland

    Ich weiß natürlich auch nicht so richtig was die Lütten dazu bewegt, aber ich erinnere mich ganz genau daran, daß ich als Kind auch immer am liebsten Photos von mir selbst angeschaut habe.

    Im rechten Licht betrachtet, ist das eigentlich immer noch so. 🙂

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